
Intels Next Unit of Computing (NUC) genannter Kleinstrechner mit Intel Core i3-Prozessor kommt zwar erst im Dezember in den Handel, doch schon jetzt gibt es ein erstes Unboxing und Hands-on-Video dieses „Nettops“, der zwar noch kompakter ist als seine Atom-basierten Vorgänger, aber sogar deutlich mehr Leistung bieten kann.
AnandTech hat den Intel NUC bereits vorab zum Testen bekommen und stellt im untenstehenden Video den DC3217BY, wie der genaue Produktname eigentlich lautet, ausführlich vor. Es handelt sich im Grunde genommen um einen nur 10×10 Zentimeter großen Mini-PC, der mit einer Intel Core i3-3217U CPU (Dual Core, 1,8 GHz) ausgestattet ist, wie sie normalerweise unter anderem in Ultrabooks zu finden ist. In Sachen Leistung übertrifft die kleine Kiste die altbekannte Nettops also bei weitem.
Der DC3217BY ist ein Barebone-Kit, man muss also eine mSATA-SSD und bis zu 8 GB DDR3-RAM selbst heranschaffen. Sogar das Stromanschlusskabel muss man selbst besorgen, denn Intel liefert wirklich nur das Gehäuse des NUC und sein Mainboard. Beim DC3217BY ist ein einzelner HDMI-Anschluss vorhanden, auf Gigabit-Ethernet muss man wiederum verzichten. Dafür hat dieses Modell aber einen Thunderbolt-Port. Hinzu kommen drei USB-2.0-Anschlüsse und jeweils ein MiniPCIe-Slot von halber und ganzer Bauhöhe. Beim ebenfalls geplanten DC3217IYE entfällt der Thunderbolt-Anschluss zugunsten eines Ethernet-Ports und eines zweiten HDMI-Ausgangs.
















Preislich sind die beiden Geräte im Bereich um die 300 Euro angesiedelt. Für die USA ist von 300 bis 320 Dollar die Rede, für die der Intel NUC ab Dezember über Amazon und Newegg zu haben sein soll. In Europa listen einige Shops aus Österreich und Großbritannien die Geräte schon jetzt zu Preisen ab 270 und 300 Euro. Was haltet ihr von den Mini-Rechnern? Wäre das ein brauchbarer Ersatz für euren Desktop (falls ihr überhaupt noch einen habt)?
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