
Der ASUS VivoPC wurde bereits im Sommer auf der Computex erstmals vorgestellt. Seit der letzten Woche kann man den auch als Barebone-Version erhältlichen Kleinst-Desktop auch in Deutschland kaufen, wobei man zwischen der Einsteigervariante mit Celeron-CPU für 199 Euro und den teureren Versionen mit leistungsstarken Notebook-Prozessoren wählen kann.
Der ASUS VivoPC ist im Grunde ein extrem kompakter Desktop-Rechner, der die Hardware eines Notebooks in einem nur 19×19 Zentimeter kleinen Aluminiumgehäuse bietet und vom Besitzer in Sachen Speicher und Speicherlaufwerk beliebig modifiziert werden kann. Das günstigste Modell ist der ASUS VivoPC VM40B, bei dem ein mit 1,5 Gigahertz getakteter Intel Celeron 1007U mit zwei Rechenkernen zusammen mit 2 GB RAM und einer 500-GB-Festplatte verbaut ist. Ohne Betriebssystem liegt der Preis hier bei 199 Euro und das System ist bereits von diversen Online-Händlern lieferbar. Dies ist offenbar die einzige Variante des VivoPC, die in einem silberfarbenen Gehäuse angeboten wird.





Wer etwas tiefer in die Tasche greift, kann zum Preis von rund 350 bzw. 420 Euro (letzterer mit Windows 8) die Version ASUS VivoPC VC60 mit Intel Core i3-3110M Dualcore-CPU mit 2,4 Gigahertz und 4 GB RAM erwerben, die sonst unverändert bleibt. Hinzu kommt das Topmodell für 450 bzw. 520 Euro (auch hier wieder letzterer mit Windows 8), das einen Intel Core i5-3210M mit ganzen 2,5 Gigahertz (maximal 3,1 GHz per TurboBoost) und 4 GB RAM bietet. Die teuerste Variante kann zumindest bei NotebooksBilliger.de bereits jetzt geliefert werden, während die anderen Versionen wohl innerhalb der nächsten Wochen breit im Handel verfügbar sein werden.




Grundsätzlich bieten alle Ausgaben des ASUS VivoPC eine 500-GB-HDD, die sich recht leicht gegen eine SSD austauschen lässt. Außerdem kann man die zwei SO-DIMM-Steckplätze mit bis zu 16 GB RAM bestücken. Es gibt jeweils einen HDMI-Ausgang, einen Mini-DisplayPort, zwei USB-3.0-Ports, vier USB-2.0-Ports (bei den teureren Versionen 4x USB 3.0, 2x USB 2.0), einen SD-Kartenleser, Ethernet-Anschluss, S/PDIF-Audio und einen VGA-Ausgang. Im Innern des VivoPC stecken außerdem Bluetooth 4.0 und Gigabit-WLAN per IEEE 802.11ac. Das einzige was dem Gerät zum perfekten Media-Center-PC fehlt ist ein Infrarotempfänger ;) Als kompakter aber leistungsstarker Desktop bzw. Nettop dürfte der ASUS VivoPC aber dennoch seine Käufer finden.
LESENSWERT?
Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende. So funktioniert's